Milch ist nur was für die Kleinen. Das wussten schon unsere Mütter. Kein Säugetier würde jemals am Gesäuge einer artfremden Mutter Milch nuckeln. Nachdem der Mensch als Primat auch zu den Säugetieren zählt, sollte dies eigentlich auch für ihn gelten. Doch wenn der Säugling eines Tiers Zähnchen bekommt, gibt es erstmals was zu beißen. Spätestens dann ist Schluss mit Milch; außer beim Menschen, der kann es nicht mal als Erwachsener lassen.
Milchüberproduktion: Fleisch ist das Abfallprodukt der Milchindustrie!
Gerade in alpinen Regionen werden überwiegend Milchkühe gehalten. Da in Mitteleuropa viele Bauern in alpinen Regionen leben, gibt es besonders viele – zu viele Milchkühe. Nebenprodukt der Milchproduktion: Kälber, die keiner braucht und die vernichtet werden müssen, wobei die Bauern die sog. Herodesprämie oder jetzt neu bezeichnet als die sog. „Frühvermarktungsprämie“, Milch- und Butterberge, die keiner braucht, die aber von der EU zur Preisstabilisierung subventioniert werden, anstatt einfach weniger zu produzieren, tonnenweise Sondermüll in Form von Mist und Gülle und nicht zuletzt Millionen von gequälten und leidenden Tieren.
Lieber produzieren wir staatlich subventionierte Milch- und Butterberge, die wir dann zur Preisstabilisierung wegwerfen, als die Notbremse zu ziehen.
Damit Kühe ständig Milch produzieren, werden sie permanent schwanger gehalten, selbstverständlich mittels künstlicher Befruchtung durch Vergewaltigung. Ihre Kälbchen werden ihnen gleich nach der Geburt weggenommen, damit die Milch, die von Natur aus für die Kälber vorgesehen ist, von Menschen konsumiert werden kann. Die Mutterkühe brüllen oft tagelang in Trauer und Verzweiflung um ihre Babies. Wachstumshormone und widernatürliche Melkintervalle lassen die Euter der Kühe unglaublich groß und schwer werden, dass diese furchtbar schmerzen und sie oft sogar am Boden schleifen. Die weiblichen Kälbchen ersetzen bald ihre alten, „ausrangierten“ Kuhmütter, mit dem einzigen Ziel, ebenso zu Milchmaschinen gemacht zu werden wie ihre Kuhmütter es waren.
Die Calziumlüge: Verschwörung gegen die Gesundheit
Der verstorbene Dr. Benjamin Spock, Amerikas führende Autorität für Kinder- und Jugendfürsorge, sprach sich gegen die Ernährung von Kleinkindern mit Kuhmilch aus, indem er darauf verwies, dass sie Blutarmut, Allergien und juvenilen Diabetes verursachen kann. Milch und Käse können sogar für Osteoporose, d. h. Knochenschwund verantwortlich sein, denn ihr hoher Anteil an tierischem Eiweiß entzieht dem Körper Calzium.
Eine bahnbrechende Harvard-Studie, an der mehr als 75.000 Menschen teilnahmen, belegt, dass es umso häufiger zu Osteoporose kommt, je höher der Milchkonsum ist!
„Es gibt keinen Grund, zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben Kuhmilch zu trinken. Sie ist nämlich für Kälbchen gedacht und eben für diese ideal in ihrer Zusammensetzung,
nicht aber für Menschen, weswegen wir noch heute aufhören sollten, Kuhmilch zu trinken.“
Dr. Frank A. Oski, ehemaliger Direktor der Kinderabteilung Johns Hopkins University, USA
Das menschliche Skelett fungiert unter anderem als Calziumspeicher. Mit ihm wird der Calziumspiegel des Blutes ausgeglichen. Normalerweise verlieren die Knochen nur Calzium, wenn unsere Nahrung nicht genügend Calzium enthält. Dieses Mineral ist für starke Knochen zuständig und für den Nervenimpuls-Transport. Ohne Calzium kontrahiert kein Muskel, heilt keine Wunde. Gesunde Zähne? Ohne Calzium nicht denkbar. Calzium ist der Baustoff, aus dem unser hartes Körpergerüst aufgemauert ist.
Der tägliche Calziumbedarf liegt bei 400 bis 500 mg. Ca. 30 bis 40 % des mit der Nahrung aufgenommenen Calziums werden vom Körper resorbiert. Ziel ist eine sog. positive Calziumbilanz, d. h. nach dem Essen mehr Calzium im Körper zu haben als vorher.
Bei der Calziumaufnahme durch unseren Körper ist von großer Bedeutung, was wir essen. Bei der Aufnahme von 500 mg Calzium und 500 g reinem tierischem Eiweiß liegt eine negative Calziumbilanz vor; bei der gleichen Menge an pflanzlichem Eiweiß wie z. B. Soja liegt eine positive Calziumbilanz vor.
Tierisches Eiweiß übersäuert den Stoffwechsel des Menschen. Zum Ausgleich löst der Organismus Phosphat aus dem Knochengerüst, um die Übersäuerung zu kompensieren. Mit dem Phosphat löst sich aber gleichzeitig Calzium aus dem Knochen und wird mit dem Urin ausgeschieden.
Fazit: Sowohl tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte als auch pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte sind voll von Calzium. Doch wer Fleisch und Milchprodukte konsumiert, sollte wissen: Das darin enthaltene tierische Eiweiß übersäuert den Körper. Folge ist eine negative Calziumbilanz!
Wer also nur ½ Liter Milch pro Tag trinkt, steuert schön langsam auf die Osteoporose (= Knochenschwund) zu!
Der schnellste Calziumlieferant ist Wasser
mit 200 bis 500 mg/Tag!!
Der beste Calziumlieferant
sind Bohnen, Feigen und grünes Blattgemüse.
Die Calzium Top-Ten:
1. Sesam mit 670 mg
2. Tofu mit 500 mg
3. getrocknete Feigen mit 250 mg
4. Mandeln mit 238 mg
5. Petersilie mit 200 mg
6. Paranüsse mit 170 mg
7. Kohl mit 154 mg
8. Milch mit 100 mg; Achtung: negative Bilanz!!
9. Sojabohnen gekocht 83 mg
10. Hafer mit 52 mg
Vegetarismus, Veganismus und die Folgen
Stellen wir uns einmal den Tag vor, an dem alle Menschen auf vegetarische/vegane Ernährung umsteigen: Sinkende Krankenkassengebühren, sinkender Absatz bei Pharmakonzernen und damit eine direkte Auswirkung auf Tierversuche, friedlich und in Freiheit mit uns Menschen lebende bisherige Nutztiere, weniger oder kein Hunger mehr auf der Welt, eine sich erholende Umwelt mit trinkbarem Wasser, keine gequälten, leidenden und ausgebeuteten Tiere mehr und gesunde, fröhliche, sportlich-schlanke Menschen. Bauern, die Getreide, frisches Gemüse und Früchte anbauen.
Das alles wäre doch einen Versuch wert – oder?
Was JEDER von uns tun kann:
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Verzichten Sie auf Milch, Milchprodukte und andere tierische Lebensmittel.
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Probieren Sie stattdessen die köstlichen Alternativen auf Soja- oder Reisbasis, z. B. Sojakäse, -sahne und -streichkäse.
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Beachten Sie das Angebot in Reformhäusern oder des vegetarischen/veganen Versandhandels im Internet.
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Bitten Sie auch in Ihrem Supermarkt, dass rein pflanzliche Alternativen zu Kuhmilchprodukten und Fleisch zukünftig ins Sortiment aufgenommen werden, um dem allg. Trend nach gesunder und rein pflanzlicher Ernährung zu entsprechen.