Elfenbein
Ende der 80er Jahre starben täglich 250 Elefanten durch die Hand von Wilderern. Ganze Tierfamilien wurden wegen des Elfenbeines niedergemetzelt und die herrlichen Stoßzähne der Tiere oft aus dem Gesicht der noch lebenden Elefanten herausgeschnitten. Es wurden Schmuck, Schachfiguren, und anderer Zierrat daraus gefertigt. Durch groß angelegte Proteste wurde der Elefant schließlich auch offiziell als „Gefährdete Art“ eingestuft, der Elfenbeinhandel wurde verboten, hintanhalten kann man das Hinmetzeln der herrlichen Tierriesen jedoch nur dadurch, dass man auf Elfenbein-Waren verzichtet.
Ebenso grausam und erbarmungslos gingen geldgierige Wilderer mit Nashörnern um, mit dem Erfolg, dass die lange Liste der akut vom Aussterben bedrohten Tierarten wieder länger wurde.
Noch heute „leben“ afrikanische Familien vom illegalen Elfenbeinhandel und weigern sich, einen anderen Beruf zu ergreifen!
Schildpatt
Schildpatt wird aus dem Panzer der Schildkröte gewonnen und wird zu Brillenfassungen, Knöpfen, Bilderrahmen und anderem Zierrat verarbeitet. Die Tiere werden auf grauenvollste Weise geschlachtet: Die Tiere werden einfach auf den Rücken gedreht und sie werden bei lebendigem Leib und ohne Betäubung aus ihrem Panzer heraus geschnittten. Das Fleisch der Schildkröte wird in vielen Ländern noch immer als besondere Delikatesse angeboten. Die Verarbeitung des Panzers bedeutet also doppelten Profit. Auch dieses grausame Vorgehen ist nur durch das Konsumverhalten der Menschen zu stoppen!
All diese und andere Souvenirs (Hörner, Penisse, Flossen etc.) werden den noch lebenden Tieren aus dem Körper herausgeschnitten; die Tiere werden dann einfach verstümmelt und lebensunfähig zum Verenden liegengelassen oder einfach weggeworfen, denn eine Kugel für den erlösenden Gnadenschuß wäre schon wieder zu teuer fürs Geschäft!
Potenz- und Wundermittel
Viele Tiere werden grausam hingeschlachtete, weil man Teile ihres Körpers für die Herstellung von „Potenzmitteln“ verwendet. Die Knochen des Tigers, das Horn vom Nashorn, Penisse von Robben oder Haifischflossen sollen die Liebeslust steigern. In China werden Bären bewegungsunfähig in körpergroßen Käfigen bis zu 10 Jahre lang in Gefangenschaft gehalten, um ihren Gallensaft abzapfen zu können. Man setzt den Bären einen metallischen Zapfhahn in den Magen ein, um in regelmäßigen Abständen Gallensaft entnehmen zu können, der als „Wundermittel“ teuer verkauft wird. Diese angeblichen Mittelchen sind völlig wirkungslos und dienen ausschließlich skrupellosen Geschäftemachern zur Bereicherung!
Was JEDER von uns tun kann:
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Kaufen Sie keinerlei Souvenirs in Urlaubsländern aus Tieren oder Teilen von Tieren, z. B. Plüschtiere aus Echtfell, Elfenbein-Zierrat, Schildpatt-Armreifen, u. v. m. Fragen Sie vor dem endgültigen Kauf immer noch genau nach und verzichten Sie im Zweifelsfall auf ein fragwürdiges Souvenir aus Tierleid. Solange sich damit Geld verdienen lässt, wird man an ihnen festhalten!
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Diskutiere im Verwandten- und Bekanntenkreis über dieses Thema, um andere zu informieren und sie zum Nachdenken zu bringen!
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Protestiere gegen Presseartikel, in denen diese Tierquälereien für Luxus, Elfenbein, exotisches Leder etc. verherrlicht werden! Schreibe Leserbriefe an Zeitungen, um auf diese vielfältigen Tierquälereien und das unerträgliche Tierleid aufmerksam zu machen!