.... denn die Frage ist nicht: „Können sie denken?“
noch: „Können sie sprechen?“
sondern: „Können sie leiden?“
Jeremy Bentham, Jurist und Philosoph
Tiere sind Lebewesen und haben Gefühle, wie wir Menschen auch. Tiere freuen sich und sind glücklich, lieben ihre Babies, sind durstig und hungrig, sind müde, können auch krank sein und Schmerzen haben, sind traurig und fühlen sich einsam und alleine, können verzweifelt sein.
Die Menschen behandeln Tiere aber oft so, als wären sie Dinge und Sachen, als hätten sie keine Gefühle!
Tierschützer mögen ALLE Tiere und machen keinen Unterschied zwischen großen und kleinen, hässlichen und niedlichen Tieren; Tierschützer mögen deshalb auch die Tiere die wir essen und setzten sich für sie ein: Käfer, Ameisen, Spinnen, Vögel, Katzen, Hunde, Hühner, Schafe, Schweine, Kühe, Pferde, Tiger, Elefanten, Wale usw.
Es ist schrecklich wie ein Verbrecher in einem Käfig oder Aquarium eingesperrt zu sein oder an einer Kette angebunden zu sein!
Tiere wollen wie wir Menschen frei und glücklich sein und artgerecht leben, d. h. jedes Tier auf seine Art anders.
Ein Tier gehört nicht mir, es ist nicht mein Besitz;
ein Tier gehört ZU mir!
Die lukrativsten Geschäfte weltweit sind folgende drei:
-
Waffenhandel
-
Drogenhandel
-
Tierhandel
Waffen und Drogen sind Sachen und Dinge, Gegenstände ohne Gefühl! Tiere aber sind Lebewesen wie wir. Sie haben Gefühle und können Schmerzen und Leid empfinden wie der Mensch auch!
Die Unterscheidung: Artenschutz - Tierschutz
Unter Artenschutz versteht man alle Maßnahmen, welche die Erhaltung einer Tier- oder Pflanzenart zum Ziel haben, jedoch ohne Rücksicht auf das Wohlbefinden des einzelnen Individuums!
Unter Tierschutz versteht man alle Maßnahmen, die ausschließlich das Wohlbefinden einzelner Tiere zum Ziel haben.
Tierschutz ist Menschenschutz
Tierschutz ist untrennbar verbunden mit Menschenschutz, denn Gewaltbereitschaft und Grausamkeit erfüllen den ganzen Menschen und bleiben nicht allein auf das schwächste Glied, die Tier- und Pflanzenwelt begrenzt; sie ist nur die Vorstufe zur Gewaltanwendung an Mitmenschen.
Eine Studie des FBI hat ergeben, dass 80 % aller in amerikanischen Gefängnissen inhaftierten Schwer- und Schwerstverbrecher wie z. B. Raubmörder, Mörder, Vergewaltiger usw. in ihrer Kindheit und Jugend Tierquäler waren und ihr extrem hohes Gewalt- und Agressionspotential dadurch grundgelegt wurde.
Tierschutz hat kein Ablaufdatum,
denn Tierqual ist leider keine Modeerscheinung!
Tierschutz ist solange aktuell,
solange Menschen Tieren Leid und Qual zufügen.
Arche 2000: Presseerklärung zum Welttierschutztag 2002
geschrieben von: Woehl, 1. 10. 2002, 18:21 Uhr
Ohne Recht kein Schutz
Seit einigen Jahren gibt es eine stetige und steigende Tendenz, den traditionellen Tierschutz in Richtung Tierrechte weiterzuentwickeln. Arche 2000 begrüßt und unterstützt diese Entwicklung, sind doch Tierrechte letztlich die unverzichtbare Voraussetzung für eine wirksame Tierschutzarbeit. Tierrecht und Tierschutz sind zwei Seiten einer Medaille: Ohne Recht kein Schutz!
Dabei dürfen wir uns nicht damit begnügen, Tieren unverbindliche moralische Rechte zuzugestehen. Ziel muß es vielmehr sein, Tieren einklagbare juristische Rechte zu verleihen. Die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung.
Tierschutzinitiativen dürfen nicht länger als Akte der Gnade und Barmherzigkeit gesehen werden, sondern müssen als Erfordernisse von Recht und Gerechtigkeit begriffen werden.
Die drei grundsätzlichen Tierrechte sind:
1. Recht auf Leben
2. Recht auf Freiheit
3. Recht auf Unversehrtheit
Die willkürliche Einschränkung der Grundrechte auf den Menschen wird als Spezizismus (engl.: species - Tierart) bezeichnet, in Anlehnung an Rassismus oder Nationalismus, die eine ähnlich willkürliche Einschränkung auf Rasse oder Nation bedeuten.