Denn: Wer Folter duldet, foltert mit!
Verätzt, vergiftet, verstümmelt: Millionenfacher Mord
Sie sterben zu Ausbildungszwecken, für die Forschung, zur Erreichung eines Doktortitels. Sie sterben zur Erforschung von Pflanzenschutzmitteln und Haushaltsprodukten, und für die Pharma-Industrie. Jeden Tag (!) sterben zwischen 40.000 und 100.000 Tiere allein in deutschen, ca. 6.000 Tiere allein in österreichischen Versuchslabors. Sie werden erdrosselt, lebendig verbrannt, erstickt, mit Chemikalien vollgepumpt, verbrüht, verstümmelt, aufgeschlitzt. Der Tod selbst ist für die Versuchstiere eine Erlösung!
Während Sie dies lesen, sterben in jeder Sekunde weltweit 10 Tiere (!) durch Folter im Tierversuch...
Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert. Nicht umsonst bemühen sich wissenschaftliche Institutionen um absolute Geheimhaltung, schotten ihre Laboratorien zur Außenwelt hermetsich ab. Daher wird es auch immer schwieriger, Bildmaterial aus diesen Folterkammern zu bekommen.
Allein in österreichischen TV-Labors „verbrauchen“ Forschung und Industrie jährlich etwa 2 Millionen Tiere aller Art, v. a. Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen, Hunde, Katzen, Affen, Vögel, Frösche und andere Amphibien, sämtliche Nutztiere wie z. B. Hühner, Schweine, Rinder, Pferde, Ziegen, Schafe etc. - Tendenz steigend! Dabei sind vor dem Versuch getötete oder betäubte Tiere noch nicht mitgerechnet.
An ihnen werden in Österreich und im Ausland nicht nur neue Substanzen und Medikamente, Operationstechniken und andere Behandlungsmethoden erprobt, sondern auch Chemikalien, Kosmetika, Wasch- und Putzmittel, Tabakwaren, Alkohol und Drogen, Bakterien, Strahlen, Gase, Säuren, Kampfstoffe, Waffen und sogar Foltermethoden, ebenso die Auswirkungen von Stromstößen, Lärm, Druck, Hitze, Kälte, Staub und anderen Streß und Umweltfaktoren. Für die Entwicklung und Vermarktung eines einzigen neuen Arzneimittels leiden und sterben bis zu 100.000 Versuchstiere!
Vivisektion ist das schwärzeste von allen schwarzen Verbrechen,
deren sich der Mensch heute gegenüber Gott und seiner Schöpfung schuldig macht.
Lieber auf das Leben verzichten,
als es mit der Qual fühlender Geschöpfe zu erkaufen.
Mahatma Gandhi
Uni ohne Gewissen
Das Mitgefühl gegenüber leidenden Tieren stirbt schon in den Hörsälen der Universitäten. Österreichweit werden StudentInnen genötigt, Tiere zu sezieren, z. B. Frösche zu köpfen. Erfreulicherweise gibt es immer mehr StudentInnen, die sich einer blutigen Uni widersetzen. Aber noch immer haben sie mit Nachteilen im Studium zu rechnen, noch immer meinen die ProfessorInnen mit ihren blutverschmierten Händen, sie alleine könnten bestimmen, dass die StudentInnen ihr ethisches Empfinden an der Tür des Hörsaales abzugeben haben.
TVe sind mittelalterliche Forschungsmethoden und längst nicht mehr zeitgemäß. Nicht nur, weil es keine Rechtfertigung für das Foltern und Töten von Tieren gibt, sondern auch weil es längst andere und bessere Ausbildungs- und Forschungsmethoden gibt. Computerprogramme wie z. B. Visi-Frog oder ähnliche bieten identische Einblicke in das Herz-Kreislauf-System oder die Muskulatur eines lebenden Tieres. Die In-Vitro-Forschung und die Zellgewebsforschung sind wesentlich billiger und liefern im Gegensatz zum TV für den Menschen sofort exakte und verlässliche Ergebnisse. Die Tiere aber bleiben am Leben!
Ich darf meinen Hund nicht schlagen, weil es das Tierschutzgesetz verbietet.
Aber ich darf ihm 29 Mal in 65 Tagen mit der Gewalteinwirkung von 1,2 Atü das Gehirn zertrümmern, weil die Erlangung des Doktortitels ein „vernünftiger“ Grund für dieses Tun ist.
Ich darf ihm ebenfalls bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung alle 4 Läufe zertrümmern (AKH Wien), um seinen Schockzustand zur Erlangung eines Professorentitels zu studieren.
Sollten sich über das Schmerz- und Angstgeheul der gequälten und gefolterten Tiere die Anrainer beschweren, so kann ich den Tieren die Stimmbänder durchtrennen (AKH Wien),
um Ruhe herzustellen.
Unmenschliche Verrohung
Ein großes Problem beim TV ist zudem auch die Verrohung des Testpersonals und der TierpflegerInnen. Video-Dokumentationen zeigen immer wieder, dass die Versuchstiere, zusätzlich zu ihren physischen und üsychischen Schmerzen und Qualen, von ihren Pflegern und anderem wissenschaftlichen Personal geschlagen, verspottet und anderweitig mißhandelt werden.
Jedesmal, wenn versteckt gefilmt wird, werden auch gravierende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt!
Daß den ohnehin schon psychisch und körperlich schwer leidenden Tieren nicht die geringste Achtung entgegengebracht wird, zeigen folgenden Fälle:
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Einem kleinen Äffchen wurde der Schriftzug „crap“ (vulgär, aus engl.: Scheiße) auf die Stirn tätowiert .
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Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter hält einem Tierpfleger eine kleine weiße Maus vor die Nase und witzelt dabei: „Say bye-bye!“, bevor er ihr ohne Betäubung den Kopf abschneidet.
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Eine wunderschöne weiße Ratte, die man gelähmt hat läßt man einfach verängstigt und zum Sterben im Käfig liegen, obwohl ihr Zustand schon mehrmals dem zuständigen Tierarzt gemeldet worden ist um sie zu euthanasieren!
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Mäuse und Ratten, die unsachgemäß vergast werden oder denen man unkorrekt das Genick bricht und die - noch lebend - in die Kühlkammer für tote Tiere geworfen werden. Völlig verängstigte und vor Schmerzen wahnsinnige kleine Nager mit gebrochenem Nacken, die auf einem Stapel toter Artgenossen auf den Tod warteten, unfähig, sich zu rühren!
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Hunde, die man noch bei Bewußtsein und noch lebend auf einen Berg von verreckten Artgenossen wirft, als ob es sich um Müll handleln würde, ungeachtet ihrer Todesangst und ihrer Schmerzen.
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Ein Kaninchen am Wiener AKH wird am Rücken liegend an allen Vieren festgeschnallt; während der Vivisektor den Bauch des Kaninchens aufschlitzt, läßt die Betäubung nach und das Tier versucht verzweifelt und wahnsinnig vor Schmerzensich loszureißen und davonzuhoppeln. Der wissenschaftliche Mitarbeiter fährt indessen völlig unbeeidruckt in seiner „Arbeit“ fort und macht dann etwas später eine „wohlverdiente“ Raucherpause, ungeachtet der Todespanik und der Schmerzen des Kaninchens, das mit seinem geöffneten Leib immer noch am Tisch festgeschnallt ist und – immer noch lebendig – verzweifelt zu fliehen versucht.
All diese und andere Tiermißhandlungen können auf die Tierversuchsanstalt der Universität Innsbruck übertragen werden, denn auch hier im idyllischen Tirol werden Tiere im TV sinnlos „verbraucht“.
Die Menschheit muß sich endlich besinnen, dass ihr Erkenntnisse, die durch millionenfaches Leid schmerzempfindlicher Lebewesen gewonnen werden, nichts nützen. Das Elend der Menschheit wird solange dauern, als das Leid der Tiere zum Himmel schreit.
Es hat immer schon Forscher gegeben, die derartige sinnlose Versuche abgelehnt haben. Die Narkose entwickelten Wells und Simpson im Selbstversuch!
Der einzige Grund, warum Tierversuche nicht schon längst verpönt und verboten sind, ist schlicht dieser: Tiere können sich nicht wehren, sie sind uns hilflos ausgeliefert.
Tierversuche sind und bleiben Verbrechen an Wehrlosen. Tierversuchslabors sind moderne KZs. Wer Berichte über ehemalige Nazi-KZs und über heutige Tier-KZs liest, dem fällt es wie Schuppen von den Augen: Die Parallelen sind lückenlos, die Protokolle sind austauschbar. Alles, was die Nazis den Juden angetan haben, praktizieren wir heute an Tieren.
Der Vergleich zwischen Tier-KZs und Menschen-KZs stammt im übrigen nicht von Tierrechtlern, sondern von jenen, die in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten am meisten gelitten haben: von Juden. So schrieb der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer:
"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi.
Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka."
Welche Arten von TVen gibt es?
Die für TVe verwendeten Tiere sind vor dem Versuch IMMER(!) gesund, was der wohl gravierendste Unterschied zu Kranken und Patienten darstellt und den wissenschaftlichen Irrweg deutlich macht. Man weiß heute, dass der Mensch als Einhzeit von Körper und Geist gesehen werden muss und seine Erkrankungen gesamtheitlich betrachtet und behandelt werden müssen, auch unter Miteinbeziehung seines früheren Lebens. Das Tier kann also niemals simulierendes Modell für die Verfehlungen der Menschen sein, da die Voraussetzungen schon vor dem TV völlig verschieden sind!
Handelt es sich um ein zu testendes Medikament, so muß das Tier vorher „natürlich“ physisch und/oder psychisch „krank“ gemacht, damit die mögliche Wirkung einer Behandlung oder eines Medikamentes festgestellt werden kann. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass ein Krankheitsverlauf bei Menschen oft über Jahrzehnte ausgedehnt und durch schlechte Lebensführung zu begründen ist; Voraussetzungen, die ein Tier niemals, auch nach entsprechender „Vorbehandlung“ nicht, für den TV mitbringt!
Grundlagenforschung dient der Befriedigung der „wissenschaftlichen“ Neugier nach dem Motto „Mal sehen was passiert, wenn …“, z. B. Hund oder Schaf mit 2 Köpfen, ein junger Hund, der über Wochen nichts zu fressen bekommt, muss dabei zusehen, wie seine Artgenossen in den Käfigen direkt neben ihm täglich Futter bekommen usw.
Toxizitätstest zur Feststellung der Giftigkeit eines Stoffes; geprüft werden praktisch alle Stoffe, mit denen der Mensch auch nur in Berührung kommen könnte: Chemikalien, Lebensmittel und Konservierungsstoffe, Suchtmittel, Pflanzenschutzmittel, Farben und Lacke, Kunststoffe, Kosmetika, Wasch- und Putzmittel, Düngemittel etc. Den Tieren wird eine genau festgelegte Dosis einer Substanz verabreicht (Inhalation, Magensonde, rektal über den After in den Darm, intravenös, intramuskulär oder gar in die Bauchhöhle gespritzt)
LD50-Test: die den Tieren verarbreichte Dosis eines Stoff wird solange erhöht, bis 50 % der Tiere z. B. nach platzen des Magens, auflösen des Darmes, Lähmungen von Organen und des Nervensystems etc. elendiglich daran zugrunde gegangen sind. Diese Art von TV gilt als besonders grausam und ist (so wie alle anderen TVe auch) wissenschaftlich nicht aussagekräftig.
Draize-Test: dieser Hautreizungstest wird an Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäusen oder Katzen durchgeführt. Kaninchen wird eine Substanz direkt ins Auge gespritzt, da sie keine Tränenflüssigkeit produzieren können und so den stark ätzenden Stoff nicht aus den Augen tränen können. Den Tieren wird das Fell geschoren, die Haut aufgeritzt oder bis auf das rohe Fleisch abgezogen (alles ohne Betäubung) und dann die zu prüfende Substanz an den „vorbereiteten“ Körperstellen aufgetragen und eingerieben. Während dieser Schleimhaut- und Hautreizungstests sind die Tiere wochenlang in Gestellen bis zur Bewegungslosigkeit festgeschnallt, damit sie sich nicht belecken oder kratzen können, um so Linderung von ihren Schmerzen zu erlangen.
Krebsforschung: bösartige Geschwüre und Tumore werden den gesunden Tieren künstlich implantiert bzw. in ihren Körpern gezüchtet
Strahlungsversuche: mit Lasern, Röntgenstrahlung oder radioaktiver Strahlung an Augen, tumoren und anderen Körperstellen der Versuchstiere, was zu schwersten und äußerst schmerzhaften Verbrennungen führt
Amputationen, Abbinden von Körperteilen oder Organen ohne Betäubung, um die Reaktionen der Tiere zu testen bzw. die Tiere auf den folgenden Versuch vorzubereiten
Chirurgische Eingriffe und Transplantationen als Demonstrations-experimente für Studenten in der Ausbildung
Schmerzforschung: Ziel ist es, das stets unbetäubte Tier(!) auf jegliche Schmerzreaktionen zu testen, die verschiedene Anwendungen hervorrufen, z. B. Pfählung, Verbrennung, Amputatuionen und Abbinden, Zertrümmerung von Gliedmaßen, verbrühen, aufschlitzen, Hitze, Kälte, Hunger, Durst, Mißhandlungen etc.
Aufpralltests für die Verkehrsforschung an Affen und Schweinen
Psychiatrie: den Tieren werden absichtlich psychische Defekte durch Lärm, Einsamkeit und Isolation, Elektroschocks, Licht, Schlafentzug, Hitze, Kälte, Hunger, Durst, Todesängste durch ertrinken, verbrennen oder verbrühen, Drogen, Mißhandlungen und Folter etc. zugefügt
Genforschung/Genmanipulation mit dem wahnsinnigen Ziel, Krankheiten ausrotten zu können, den perfekten und makellos „designten“ Menschen zu schaffen, die Tiere der Massentierhaltung noch gewinnbringender ausbeuten zu können etc.
Militär und Rüstungsindustrie: neue chemische und biologische Kampfstoffe werden an Tieren erprobt, die Durchschlagkraft von Projektilen wird an unbetäubten Tieren geprüft, welche kopfüber an allen Vieren gefesselt als lebende Zielscheiben aufgehängt werden, Atomwaffen werden im TV getestet, verschiedene Foltermethoden auf ihre Effizienz hin an Versuchstieren geprüft usw.
20 % aller Versuchstiere werden für Versuche im Zusammenhang mit medizinischer Forschung „benutzt“, 15 % werden in der Grundlagenforschung „verwendet“.
65 % aller Versuchstiere werden zur Qualitätskontrolle oder zur Verträglichkeitsprüfung von Produkten „verbraucht“. Hier werden 21 % der in toxikologischen Versuchen ver(w)endeten Tiere im LD50-Test zu Tode gemartert.
TVe sind nutzlos, kostspielig und unvorstellbar grausam
Für die Aussagekraft und Übertragbarkeit von TV-Ergebnissen auf den Menschen, sei es in Medizin, Arzneimittelforschung oder in der Kosmetikindustrie, gibt es bis heute nicht den geringsten Beweis, zumal durch den TV der Test am Menschen, der sog. „klinische Test“, lt. Gesetzgeber nicht wegfallen darf.
Die Reaktionen verschiedener Tierarten und des Menschen auf Krankheiten, Medikamente, Drogen und andere Verfahrensweisen sind völlig unterschiedlich.
Ergebnisse aus Tierversuchen haben nicht einmal für andere Tierarten Aussagekraft,
geschweige denn für den Menschen!
Ein Tierversuch ergibt einzig und allein ohne Ausnahme, daß ein Präparat für die Spezies, an der es erprobt wurde, harmlos ist; er beweist nicht, dass es auch für den Menschen unschädlich ist.
Unter anderem wurden die folgenden Wirkstoffe im TV als für den Menschen sicher befunden, die tragischen Konsequenzen für zigtausende menschliche Opfer sind wohlbekannt: Contergan, Smon, Eraldin, Opren, Chloramphenicol, Flosint, Osmosin, Clioquinol und als einer der jüngsten fälle Lipobay von Bayer, um nur einige wenige zu nennen.
Ständig müssen Medikamente wegen gefährlicher Nebenwirkungen vom Markt genommen werden. Obwohl für alle die gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuche gemacht worden sind!
Die daraus resultierende Gefahr der TV-Methode für den Menschen ist bereits zur Genüge bewiesen.
Gesichert ist die Unbedenklichkeit einer Substanz oder eines Produkts nur dann, wenn es sich Jahrzehnte auf dem Markt bewährt hat, ohne dass beim Menschen Nebenwirkungen aufgetreten sind.
Seit langem bewährte Produkte gibt es in ausreichendem Maße. Die WHO hat eine Liste mit ca. 300 Basissubstanzen herausgegeben, mit denen in Reinform bzw. mit deren Kombinationen die Weltgesundheit allein gewährleistet wäre! Neue Produkte dienen somit allein wirtschaftlichen Interessen und nicht dem Wohle der Menschheit!
Über 100 Jahre Vivisektion haben nicht ausgereicht, den heilenden Durchbruch bei den zwei häufigsten Todesursachen weltweit, Herzkrankheiten und Krebserkrankungen, zu schaffen. Dies verdeutlicht, daß durch die „geopferten“ Tiere die Risiken in unserer Gesellschaft nicht reduziert werden, sondern wir mit einer Scheinsicherheit beruhigt werden sollen!
Denn TV-Ergebnisse werden von den Konzernen auf ein bestimmtes Ergebnis hin gekauft, die Ergebnisse selbst sind, für die Zulassung einer Substanz durch die Ethikkomission, irrelevant. 80 % der TV-Ergebnisse werden niemals eingesehen und veröffentlicht! D. h. auch, daß ein und derselben Versuch weltweit zigmal wiederholt wird, da keine internationalen Datenbanken für die Veröffentlichung von TV-Ergebnissen existiert; Tiere werden zigmal wieder gefoltert für einen Versuch, dessen Ergebnis irgendwo auf der Welt schon vorliegt.
Unsere an TVen orientierte „moderne“ Medizin ist in eine mit Tierleichen gepflasterte Sackgasse geraten.
Trotzdem konnte sich der Gesetzgeber bisher nicht entschließen, TVe zu verbieten. Die Argumentation der Kosmetikindustrie: Für viele Menschen hängen ein attraktives Äußeres und das psychische Wohlbefinden eng zusammen. Dem Verbraucher – also IHNEN – wird die Bereitschaft unterstellt, sich psychisches Wohlbefinden mit millionenfachen Leiden und Qualen von Tieren erkaufen zu wollen. Denn genau das tun Sie, wenn Sie unkritisch irgendein kosmetisches Produkt kaufen. Selbst wenn für dieses Präparat längst kein TV mehr durchgeführt wird, fördern Sie mit Ihrem Einkauf die Entwicklung neuer Produkte und deren Überprüfung im TV.
Es gibt nur 2 Gründe, Tierversuche zu befürworten:
1. Man weiß zu wenig darüber
2. Man profitiert davon.
Der berühmte Wissenschaftler Sir Prof. Dr. Pickering (Universität Oxford) stellte seine Forschungstätigkeit mit folgender Begründung ein:
„Vielfach ist man der Meinung, durch Tierversuche ließen sich grundlegende Wahrheiten enthüllen und dann auf kranke Menschen übertragen.
Als erfahrener Arzt und Physiologe fühle ich mich berechtigt und befähigt, dazu Stellung zu nehmen. Es ist reiner Unsinn!"
Gesetzlich geschütztes und gefördertes Verbrechen an der Würde des Menschen
Wenn ein Angeklagter gleichzeitig sein eigener Gutachter, Verteidiger und Richter ist was für ein Urteil wird er wohl fällen? Genau so verhält es sich mit Tierversuchen!
Die Experimentatoren und ihre Hintermänner werden vom Gesetzgeber beauftragt, das Urteil über den Sinn von Tierversuchen zu fällen. Sie haben mehr als nur ein finanzielles Interesse daran, dass weiterhin möglichst viel am Tier experimentiert wird.
Herstellerfirmen lassen Produkte wie Wasch- und Putzmittel, Shampoo, Zahnpasta, Lippenstift, Seife, Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel u. v. m. an beliebig vielen Tieren testen.
Jeder kann eine beliebige Probe einer Substanz einsenden und gegen Bezahlung wird dann dieser Stoff einer gewünschten Anzahl von frei wählbaren Tieren injiziert, zur Inhalation verabreicht, auf eingeritzte Hautstellen aufgetragen, in Augen, Mund oder Nase getropft oder rektal über den After in den Darm eingeführt.
Dies erfolgt immer ohne Betäubung und wird beliebig lange wiederholt!
Entweder bis das Tier daran verreckt oder der Versuch beendet ist und das Tier getötet und seziert wird.
Tierversuche dienen somit nicht dem Schutz des Verbrauchers, sondern einzig und allein den Herstellen als Alibi! Diese müssen nämlich nicht für auftretende Schäden haften, wenn die gesetzlichen Bestimmungen, sprich die TVe, erfüllt wurden.
Tierquälerei zur Risikoabsicherung der Produzenten als einziges Argument für den feigen Massenmord an wehrlosen Tieren!
Tierversuche dienen den Konzernen allein zur rechtlichen Absicherung vor Schadensersatz-Ansprüchen und Produkthaftungsklagen von Kunden bzw. Patienten in Zivilrechtsverfahren und sind NICHT zum Wohle der menschlichen Gesundheit gedacht!
Ohne das Wissen der Bevölkerung subventioniert der Staat mit unseren Steuergeldern die Folter und das Hinmetzeln von Millionen von unschuldigen Tieren.
Haben SIE das gewusst?
Sir Charles Bell, berühmter schottischer Anatom, Physiologe und Chirurg, Professor an den Universitäten von London und Edinburgh, dem die Medizin das »Bell'sche Gesetz« der motorischen und sensiblen Spinalnerven verdankt, eines der wichtigsten der Physiologie, das er ohne Tierversuche entdeckt hat:
„Ich glaube nicht, daß diejenigen, die sich solcher Grausamkeiten schuldig machen, die erforderliche Geistesanlage zur Entdeckung von Naturgesetzen besitzen.“
Grundsatzerklärung der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“
TVe zerstören die Achtung vor dem Leben und machen die Einfühlung in das Leiden der Patienten unmöglich. Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über.
TVe sind kein geeigneter Weg, die Krankheiten des Menschen zu erkennen, zu erforschen und zu heilen. Ergebnisse der TVe haben für den Menschen keine Gültigkeit. Zwischen Mensch und Tier bestehen derart gravierende organische und psychische Unterscheide, dass Erkenntnisse aus Tierversuchen, zumal für den Kranken nicht nur wertlos, sondern oft sogar irreführend und gefährlich sind (Arzneimittelschäden, Therapiefehler usw.), in keiner Weise auf den Menschen übertragbar sind.
TVe werden keineswegs zum Wohle des Menschen gemacht, sie haben nur eine ALIBIFUNKTION. Denn bis heute fehlt jeder wissenschaftlich-statistische Beweis für die Übertragbarkeit der TV-Ergebnisse auf den Menschen.
TVe wiegen die Öffentlichkeit, insbesondere Ärzte und Patienten, in falscher Sicherheit, die davon abhält, Krankheiten in Selbstverantwortung zu verhüten und als ganzheitliche Phänomen zu begreifen.
Daher ist die vollständige Abschaffung aller TVe (gesetzliches Verbot) anzustreben. Zur Unterstützung entsprechender Bemühungen sind nicht nur Ärzte aufgerufen, sondern alle, die an einem ganzheitlich-humanen Heilwesen interessiert sind.
Was JEDER von uns tun kann:
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Verwenden Sie nur tierversuchsfreie Kosmetika, Toilettartikel, Wasch- und Putzmittel etc. (es gibt unzählige tierversuchsfreie Marken und Produkte)!
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Informieren Sie sich; Info-Material und Bücher gibt es bei uns.
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Geben Sie das Material an Verwandte, Freunde und Kollegen weiter. Sprechen Sie mit ihnen darüber.
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Wenn Sie schulpflichtige oder studierende Kinder haben oder selbst Schüler oder Student sind: Schlagen Sie vor, da Thema TVe im Unterricht zu behandeln, siehe Folder: „Tierschutz im Unterricht“, laden Sie unsere Tierschutzlehrerinnen ein!
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Unterstützen Sie „Ärzte gegen Tierversuche“ und Tierschutzvereine, die sich gegen TV vehement einsetzen!
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Schreiben Sie Leserbriefe an Zeitungen, Zeitschriften.
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Fordern Sie Rundfunk und Fernsehen auf, über das Thema zu berichten und Filme darüber zu zeigen.
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Sammeln Sie Unterschriften; Listen gibt es bei uns.
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Fordern Sie Politiker auf, konkrete Schritte gegen Tierversuche zu unternehmen.
Vergessen Sie nicht: Sie als Konsument bestimmen das Angebot!
Die Bezugsliste für tierversuchsfreie Kosmetik/Waschmittel für Tirol stellt eine (sicher unvollständige) Aufstellung von Produkten und Bezugsquellen dar und soll als erste Handreichung zum Einkauf tierversuchsfreier Produkte dienen.
Es ist leider allgemein zu wenig bekannt, daß für die meisten Bereiche wie Kosmetik, Reinigungsmittel oder andere chemische Produkte des täglichen Lebens grausamste TVe durchgeführt werden, und es sehr wohl tierversuchsfreie Alternativen gibt, nützen Sie sie und achten Sie auf das Zeichen für tierversuchsfreie Produkte: ein kleiner Hase!